Die ersten km nach Frankreich waren lang, aber stellenweise auch sehr spassig.
Wir haben 475 km gemacht, mussten allerdings etwa die Hälfte der Zeit auf der Autbahn abspulen, dass wir nicht allzu spät angekommen sind. Heute Nacht haben wir uns ein Hotel gegönnt, dann kann es morgen zeitig losgehen und wir werden die ersten Meter des ACT France Tracks mal unter die Räder nehmen.
Die Spot Seite ist übrigens auch wieder aktiv, so seht ihr wo wir gerade sind…
Irgendwie schreibe ich hier offenbar nur, wenn ich auf grössere Motorradtouren gehe. Naja, jetzt ists wieder soweit. Die nächste ACT steht an. Diesmal ACT France.
Die ersten 10‘000 Kilometer hat meine „neue Kuh“ jetzt schon auf der Uhr. Und das in gerade mal vier Monaten. bis jetzt muss ich sagen bin ich extrem zufrieden und bereue den „Eintausch“ überhaupt nicht. Auch wenn die 1200 GS (AC) eine wunderbare Maschine war (und ist), die 1250 ist auf ner anderen Ebene.
Am 18.08.‘21 waren die ersten 10‘000 km abgespult
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Der Multicontroller hat nach zwei Tagen Dauerregen schon aufgegeben. Die Richtung „rechts“ funktioniert seit einer Nacht und anschließend acht Stunden fahrt in strömendem Regen und Gewitter nicht mehr. Ich hefte das mal unter „Kinderkrankheit“ ab und hoffe dass es dabei bleibt. Das Töffcenter Basel hat schon den Garantie-Austausch in Aussicht gestellt. Leider ist der nächste freie Termin erst Anfang September.
Hat nicht mal 6000 km gehalten – der Multicontroller
Imposante Erscheinung
Leider ist man ohne das Teil ziemlich aufgeschmissen. Die ganzen Elektronischen Spielereien werden quasi unbenutzbar ohne komplett funktionierenden Controller. Das ist bei der Africa Twin zum Beispiel besser gelöst, wo neben den Tasten am Lenkerende auch ein Touchscreen verbaut ist, der im Stand auch sämtliche Konfigurationen erlaubt.
Bin gespannt auf die nächsten zentausende von Kilometern 😉
Obwohl hier noch ganz viele Artikel, Bilder und Videos zur ACT Italy von uns fehlen mal ein kurzes Zwischenupdate, was ich die Woche so getrieben habe, in der „der Rest“ leider schon wieder heim musste.
Korsika 🤩
Um dem doch sehr ausgeprägten Massentourismus an Italiens Küsten zu entfliehen bin ich spontan für eine knappe Woche nach Korsika gefahren.
Die Küste bei Bastia kurz vor der Ankunft
Auf Empfehlung von Cedric hin, hab ich den Camping de L‘Isulotu angesteuert und dort mal drei Nächte lang quasi nichts gemacht. Strand, faulenzen und ein klein wenig die Küstenstrasse erkundet. Der Ausblick vom Zeltplatz war toll und nachts hat man das Meer rauschen hören.
Was für ein toller Ausblick
Die Zeit kann man an diesem schönen, leicht rauem Ort wunderbar genießen und mit Strand, gutem Essen und dem Blick aufs wunderbar blaue Meer verbringen.
Anschließend ging es für eine Nacht auf den Camping U Paradisu. Der ist zwar nur über eine recht üble Offroad-Piste zu erreichen, aber touristisch trotzdem sehr gut erschlossen und deswegen, genau wie der Strand recht voll. Mehr als eine Nacht war nicht zu ergattern. Das karibische Flair des Strandes entschädigt aber trotzdem für so einiges.
Karibisches Flair
Für die letzte Nacht auf der Insel hab ich noch einen Campingplatz kurz vor L‘Ile Rousse angesteuert. Der Platz ist schön weitläufig, die Parzellen gross und viele haben Schatten. Strand und Stadt sind fussläufig zu erreichen, so dass ich hier die letzten Stunden südeuropäischen Sommer genießen kann.
Der letzte Campingplatz auf Korsika
Für die Rückreise habe ich einen Platz auf einer Nachtfähre von L‘Ille Rousse nach Savona buchen können (inkl. Kabine).
Und nach nicht mal einer Woche geht der Spontanausflug nach Korsika auch schon wieder zu Ende. Und ich muss sagen: es hat sich richtig gelohnt. Ich werde auf jeden Fall wieder kommen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Mit dem Motorrad, aber auch mit dem Bulli kann ich mir diese Insel als überaus lohnendes Urlaubsziel vorstellen!
Wir haben es geschafft! Die ACT Italy liegt hinter uns und es waren tolle Tage auf dem Motorrad! Wahnsinnig tolle Natur, fahrerisch anspruchsvolle Offroad Passagen und viele, viele Kurven durch fantastische kleine Örtchen, naturbelassene Landschaften, Berge, Wälder und lange Schotterpisten an Weinbergen entlang.
Bald folgt hier mehr, mit Fotos und ein paar Filmchen aber heute geniessen wir erstmal den Abend am Meer.