Ich leb noch!!

Hallo Welt,
lang lang ists her, dass mein Blog von mir gepflegt wurde, doch nach dieser langen Zeit der Abstinenz gelobe ich hiermit feierlich Besserung und werde versuchen meinen Blog nicht wieder so verkommen zu lassen.

Nun ja, fiel ist passiert in den letzten Wochen, doch substanziell hat sich eher wenig verändert. 24 Stunden sind einfach immer noch zu kurz für einen Tag.

Im Moment gint es ja in ganz Deutschland nur ein Thema: Die WM im eigenen Land. Auch wenn ich für gewöhnlich DEM Sport mit dem Ball eher emotionslos gegenüberstehe, so muss ich zugeben, dass an mir die allgemeine “oleole wir kommen is Finale”-Euphorie nicht ganz spurlos an mir vorbei geht.

Es hat einfach seinen Reiz gemütlich vor dem Fernseher, am besten im Kreise von ein paar Freunden sich das ein oder andere Spiel anzusehen.
Dazu trägt sicherlich auch die entspannte und optimistische Stimmung mit zig Fahnen und gut gelaunten Menschen auf den Strassen bei.

Freilich tut das Wetter im Moment sein Übriges zum durchweg entspannten Sommer feeling, denn auch wenn es manche Menschen vorziehen über das Wetter zu schimpfen (diese Zeitgenossen tun dies allerdings konsequent; unabhängig von Temperatur und Witterung) finde ich solch einen Sommer einfach genial!

In diesem Sinne! Genießt das Wetter, die Spiele und den Tag!

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Alles wählt – doch was ändert sich???

Seit Sonntag, dem 19. hat nun für dieses Jahr so ziemlich jeder mal gewählt,
sei es nun auf Kommunal-, oder Landesebene. Auch Bayreuth, the City that
ever sleeps, hat seine Bürger aufgerufen ein neues “Stadtoberhaupt” zu
wählen, nachdem der bisherige Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz sowohl aus
privaten Gründen, wie auch sagen wir, innerparteilichen Differenzen (wie man
so hört), nicht mehr zur Wahl antreten wollte (oder doch nicht mehr antreten
“durfte”??).
Also haben sich in den letzten 12 Monaten die Parteien um ihre Möglichen
Kandidaten gezankt, denn es witterte jede Morgenluft, die seit Jahrzehnten
herrschende SPD abzulösen.
Auf CSU Seite setzte sich Michael Hohl, ein bis dato politisch eher
unbekannter Rechtsanwalt, gegen die innerparteilichen Widerstände (vor allem
der “alten” CSU Vorderen) durch, da er auf die Hilfe der “jungen Wilden”
vertraute. Die Grünen schickten ihre Landtagsabgeordnete “Ulrike Gote” ins
Rennen, die sinngemäß mit dem Satz antrat “ich will eigentlich gar nicht OB
werden, nur muss in Bayreuth der grünen Politik wieder etwas mehr
Aufmerksamkeit gewidmet werden”. Die Bayreuther Gemeinschaft stellte als
Kandidatin eine gewisse Frau Merck-Erbe auf, die vorher eigentlich nur durch
fragwürdige Vorschläge zur Haushaltssanierung meine Aufmerksamkeit erregen
konnte.
Die SPD hat aus meiner Sicht den größten Bock geschossen. Da regiert schon
ein Bürgermeister 12 Jahre im Rathaus, und dann wird der Wirtschaftsreferent
aus eben diesem Rathaus als Kandidat aufgestellt. Ganz unabhängig davon, ob
der Kandidat, Ulrich Pfeiffer, die Kompetenz hat, den Bürgermeister (der ja
in Bayreuth auch noch Kämmerer ist – lang leben die Ämtertrennung und
Gewaltenteilung) zu spielen, so ist es meiner Meinung nach das schlechteste,
einen Kollegen, auf einmal zum Chef machen zu wollen. Auf diese Weise
garantiert man eigentlich nur, dass alte Rivalitäten und persönliche, über
Jahre und Jahrzehnte gewachsene Befindlichkeiten und Vorurteile eine völlig
andere Dimension bekommen. Auch kann ich mir bei einem Politiker beim besten
Willen nicht vorstellen, dass er die Professionalität und Souveränität
besitzt nach solch einem Aufstieg Neutralität zu wahren. Denn meiner Meinung
nach, ist der überwiegende Teil aller Politiker ein Haufen
Profilneurotischer Selbstdarsteller, die außer ihrer persönlichen Karriere
eher wenig im Sinn haben. Rein Volkswirtschaftlich gesehen ist zwar das
persönliche Streben nach Erfolg und Bereicherung zu begrüßen, doch sollten
sich (sie tuns ja leider nicht) Politiker, die Verantwortung für eine
Kommune, Stadt, Bundesland oder die Republik übernehmen der Sache
verschreiben und nicht ihrer eigenen Person.

Jetzt haben also die Bayreuther (ich gehöre ja nicht dazu – Landkreis) in
zwei Wahlgängen entschieden, dass sie wieder einen Juristen, Michael Hohl,
an der Spitze haben möchten. Alles schön und gut. Die Wahlversprechen, oder
sollte man besser Wahlversprecher sagen, klangen ja alle ganz sinnvoll, wenn
auch immer sie so schwammig formuliert waren, dass niemand die Ausführenden
daran messen kann. So wurden zum Beispiel die tollsten Ideen geboren, wie
man das “Problem” der Parkplätze und vor allem der Knöllchen-Hilfsscherriffs
etwas bürgerfreundlicher gestalten konnte.
Wurden da noch von seinen Wahlkämpfern Ideen wie bezahlen per Handy und
ähnliches per Zeitung laut in die Welt hinausposaunt, so hört man von eben
diesen Personen jetzt nach gewonnener Wahl zu dem Thema nur noch Sätze wie
“jetzt muss erstmal sondiert werden, dann sehen wir schon was wir tun
können”. Meine spärliche Lebenserfahrung mit fast 23 Jahren sagt mir auch
gleich was getan werden wird. Nichts!

Also wird’s so sein wie immer. Alle reden, wenige wählen (Bayreuth weniger
als 50 %) und ändern tut sich nichts. Außer dass ein Mann jetzt einen
Fahrer, ein neues Büro, und einen Pensionsanspruch erhält. Moderne
“Arbeitspolitik” eben.

Der Demokrat Yannick

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Auf der Leinwand

Im Moment ist ja die Filmbranche wegen ihrer alljährlichen glamourösen selbst-lob-show wiedermal in aller Munde.

Während bei uns im Zuge von “Karrikaturen-Streit” und “Kultur-Kamp” sich sogar schon so manche Politiker als Filmkritiker sehen, würde ich im Moment ein anderes Leinwand-Spektakel empfehlen.
Denn meiner Meinung nach untypisch nüchtern, für einen Hollywood Streifen, wird in Syriana ein doch recht hartes Bild von Politik, Geheimdiensten und anderen halbseidenen Machenschaften erzählt. Ich denke vielleicht auch im Angesicht von endlosen Diskussionen um Geheimdienst-Untersuchungsauschüsse hierzulande einen Kinobesuch wert.
Das sehen übrigens auch andere so.

So far..

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GTD – und los gehts!

Seit ziemlich genau sechs Tagen versuche ich es. GTD – Getting Things Done. Zu deutsch: Wie ich die Dinge geregelt kriege. Dieses System von David Allen ist meiner Meinung nach das erste System welches das Potenzial zum lang anhaltenden Erfolg besitzt.
Darauf aufmerksam gemacht hat mich ein Kollege und Freund, der das System schon seit einigen Monaten lebt.

Einen relativ guten Überblick über das System erhält man hier. Nach fünf Tagen Anwendung ist mein Fazit ganz klar Begeisterung! Zwar erfordert es einige Umstellung in der persönlichen Arbeitsweise wirklich alles immer aufzuschreiben, abzulegen oder sonst wie in sein System zu bekommen, doch hat man dies sehr schnell verinnerlicht, weil man den Erfolg ziemlich schnell spürt. Man glaubt “die Sache” besser im Griff zu haben. Ich versuche das System vollständig elektronisch (PC und Smartphone) zu führen und für alle Aspekte des Lebens zu verwenden. Sprich beruflich, privat, hobbies….

Ich halte euch auf dem laufenden.

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…mal abschalten…

Da die Endzeitstimmung, getrieben durch die Vogelgrippe, einer schwächelnden Frau Friesinger und sonstiger mehr oder weniger wichtiger Katastrophen in den Medien kein Ende nehmen will, möchte ich mich heute einmal eher der leichten Unterhaltung widmen. Bewusst ohne das böse K-Wort zu benutzen!

Wer (wie der Autor) gerne mal die ganze Wahrheit (die man eigentlich schon weiß) über sich herausfinden, und gleichzeitig eine Zielstellung für sein weiteres Leben gestellt bekommen mag dem seien fünf Minuten Zeit und 200 Fragen ans Herz gelegt.

Wer sich jedoch lieber in den Sessel zurücklehnt und genießt, der findet heute auch genug.

Nie den Humor verlieren…

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