Sunny California!

Wie schon die letzten Jahre führt es uns zu Beginn des Jahres beruflich immer weit nach Westen.
Nun ist es ja wahrlich nichts besonderes, wenn ich geschäftlich unterwegs bin, jedoch hat es sich, wie auch schon letztes Jahr, ergeben dass auch Julia mitkommen kann und wir noch ein paar Tage Urlaub hintendran hängen können. Dieses Jahr kommt noch dazu, dass ein sehr guter Freund von mir, der Weidinger, ein Praktikum in New York macht. Deswegen war unsere diesjährige Reiseroute:
Zürich – San Diego – New York – Zürich.

San Diego ist eine sehr schöne, sehr saubere Großstadt.


Doch bald haben wir den Westen der USA schon wieder verlassen… (Hier die Küste von LA aus der Luft)

Die paar Tage im Warmen haben uns sehr gut getan, auch die Messe war für Xavo ein voller Erfolg.


Die Zeit war sehr schön und wir hatten sowohl eine erfolgreiche Messe als auch ein paar sehr schöne Tage in “Big Apple”.




Ein paar mehr Eindrücke gibts hier auch demnächst, allerdings muss ich mich erstmal durch die Mengen an Bilder wühlen.
Bis später!

Yannick & Julia

Location:San Diego

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Frohe Weihnachten!

Allen Freunden, Bekannten, Kollegen Lesern und wer hier sonst noch vorbei kommen mag wünschen wir ein frohes Fest und ein paar geruhsame Tage.
Julia und ich haben die Feiertage bei unseren Familien in der alten Heimat in und um Bayreuth verbracht.
Das Christkind hat uns reich beschenkt und kulinarisch war das Fest auch herausragend gut.

Bis die Tage!

Yannick & Julia

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Julia in Israel

Hallo ihr Lieben,

endlich komme ich dazu, einen kleinen Bericht über meine Israel-Reise Anfang September zu schreiben. Ich war dort vom 02. bis 11. September 2011 im Rahmen einer Studienreise/Fortbildung. Unsere Reisegruppe setzte sich zusammen aus insgesamt 4 Dozenten von verschiedenen Schweizer Hochschulen sowie 13 Studierenden (angehende Lehrer, sonstige Pädagogen sowie Historiker).

Zunächst wohnten wir eine Woche lang in Jerusalem. Dort befindet sich auf einem Hügel außerhalb des Zentrums Yad Vashem, die zentrale israelische Forschungs- und Gedenkstätte zum Holocaust. Ein wesentlicher Teil von Yad Vashem ist die International School for Holocaust Studies (ISHS) mit mehreren hundert Mitarbeitern. Dort besuchten wir ein fünftägiges Seminarprogramm mit Vorlesungen, Workshops etc. rund um das Thema Holocaust Education.

Programm Israel

Ebenfalls auf dem Hügel von Yad Vashem befindet sich das Holocaust History Museum, das architektonisch sehr eindrucksvoll ist (siehe Foto). Es ist wie ein Speer mitten durch den Hügel gebaut, wobei nur Anfang und Ende aus dem Hügel herausragen.

Vermutlich werde ich mich im Rahmen der Masterarbeit noch näher mit dem Holocaust History Museum in Yad Vashem beschäftigen.

Sehr beeindruckt hat mich in Yad Vashem zudem das sogenannte Tal der Gemeinden. Hierbei handelt es sich um ein großes Labyrinth aus künstlich errichteten Felsblöcken, in welche alle Namen von jüdischen Gemeinden eingraviert sind, welche während des Holocaust zerstört wurden. Eine Mauer widmet sich auch den Gemeinden in Franken:

Natürlich gab es neben wissenschaftlichem Programm auch Zeit, um die Altstadt von Jerusalem zu erkunden. Einen Tag lang verbrachten wir mit einer mehrstündigen und ausgesprochen informativen Stadtführung durch die Altstadt. Hierbei konnten wir zahlreiche bedeutende Orte sehen, z. B. die Klagemauer, den Tempelberg (nur von außen, da derzeit für Touristen nicht zugänglich), die Grabeskirche, das (vermeintliche) Haus des letzten Abendmahls etc.

Klagemauer

Grabeskirche

Unser Stadtführer wusste sehr viele Anekdoten über die Geschichte Jerusalems zu berichten. Zum Beispiel erzählte er uns, dass die Leiter, welche auf dem Foto der Grabeskirche in einem der Fensterbögen zu sehen ist, ursprünglich bei Renovierungsarbeiten dort vergessen wurde und nun seit mehreren Jahrzehnten unverändert dort steht. Der Grund dafür ist, dass die Grabeskirche von sehr vielen unterschiedlichen religiösen Strömungen genutzt wird und zwischen diesen ein recht labiles Gleichgewicht besteht. Niemand fühlt sich für die Leiter verantwortlich bzw. möchte nicht in den vermeintlichen Zuständigkeitsbereich einer anderen religiösen Gruppe eindringen, indem die Leiter entfernt wird.

Diese Geschichte steht beispielhaft für die gesamte alltägliche Lebenspraxis in Jerusalem, wo unzählige religöse Gruppen nebeneinander existieren und zwar zumeist friedlich aber doch mit Fingerspitzengefühl und etwas Misstrauen miteinander umgehen. Bei der Stadtführung wurde mir sehr deutlich, dass es für den Status Jerusalems keine einfach politische Lösung geben kann. Sehr viele der Gebäude besitzen für unterschiedlichste Gruppen eine historisch bzw. religös bedingte Bedeutung (z. B. der Tempelberg für Juden und Muslime), sodass eine einfache geographische Aufteilung Jerusalems unmöglich ist.

Im Anschluss an die Woche in Jerusalem und Yad Vashem waren wir noch drei Tage in Tel Aviv, die dann weniger der Wissenschaft und eher der Erholung gewidmet waren. Nach einem Besuch beim (ausgesprochen sympathischen!) Schweizer Botschafter in Tel Aviv verbrachten wir die meiste Zeit mit Baden am Strand. Tel Aviv befindet sich direkt an der Küste des Mittelmeers und verfügt über mehrere Kilometer langen Sandstrand.

Eine Sammlung weiterer Fotos zur Reise findet ihr hier:

Viele liebe Grüße und bis bald

Eure Julia

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Der höchste Naturwasserfall Deutschlands

Das der Schwarzwald neben einem Motorradfahrer-Paradies eine schöne Naturlandschaft ist, ist allgemein bekannt. Dort auch den “höchsten Naturwasserfall deutschlands” zu finden hätten wir nicht gedacht. Doch Julia hat davon neulich erfahren, und so stand Todtnauberg auf unserer “Liste zu besuchender Orte”.

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Da wir gestern Thomas 600er Diversion wieder zum Leben erweckt haben (Motto: “Wer braucht schon eine Benzinpumpe”) und schon seit Jahren (!) gemeinsam eine Motorrad-Tour machen wollten, haben wir die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und sind heute vormittag losgefahren.

Leider hat das Wetter heute nicht mitgespielt. Es war trüb, kalt und hat auch recht heftig geregnet zwischendurch. Dennoch war es eine schöne kurze Tour, die selbst klein Emily gefallen zu haben scheint.

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Hier noch ein paar Bilder der stürzenden Wassermassen:

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Schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

 

Yannick & Julia

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Pfingsten unterwegs entspannt

Das Pfingstwochenende bietet ja traditionell die Möglichkeit für kleinere und größere Ausflüge. Obwohl der Wetterbericht nicht das allerbeste Wetter versprach wollten wir die Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen und haben von Pfingstsonntag auf -Montag eine kleine Tour geplant. Martin und Kathleen hatten auch Zeit also haben wir uns entschlossen mit zwei Mopeds und vier Personen etwas “die Freiheit auf zwei Rädern” zu genießen.

Die Fahrt war auch die erste Bewährungsprobe für mein neues Garmin eTrex Vista GPS Gerät. Das Ding lief sehr gut, zu den Stärken und Schwächen des Garmin hier später mehr.

Da Martin und Kathleen aus Tübingen und wir aus Reinach anreisen, war unser Ziel-Radius etwas beschränkt. Schließlich sollte nicht eine Seite die doppelte Strecke allein zur Anfahrt haben müssen. So fiel unsere Wahl auf das “Camping de Ramberchamp” in den Vogesen. Die Lage am See und die malerischen Strecken dorthin hatten uns durchaus “angemacht”.
Also ging es Sonntag früh um 09:00 Uhr los, direkt in Richtung vereinbartem Treffpunkt. Da in etwa auf halber Strecke liegend haben wir das Städtchen Freiamt im Schwarzwald entschieden. Obwohl Julia und ich etwas spät loskamen und deswegen weiter als gedacht Autobahn fahren mussten, haben wir es fast auf die Minute geschafft uns mit den Beiden zu treffen.

Da der Wetterbericht für unser Ziel allerdings Tiefsttemperaturen in der Nacht von 5°C angemeldet haben, wurde spontan umgeplant und unser neues Ziel war der Campingplatz SARL Camping du Ried in Rhinau, kuschelig im Rheintal gelegen und dadurch mit Aussicht auf Tiefsttemperaturen von 15° oder mehr 😉


Leider hat uns nachts – wie vorhergesagt – doch eine Regenfront erwischt, die auch noch am morgen für Feuchtigkeit von oben gesorgt hat, allerdings hat sich das Niesel-wetter pünktlich zum Aufbruch verzogen und wir sind trockenen Fußes bzw. Stiefels wieder gut in Reinach angekommen.


Da Martin auch stolzer Besitzer einer Contour HD Helmkamera ist, und ich ein paar neue Halterungen an mein Motorrad geklebt hab, konnte das Video jetzt aus unterschiedlicheren Perspektiven Aufgenommen werden. Für Nicht-Motorradfahrer sicherlich immer noch etwas langweilig, aber für uns eine schöne Erinnerung an eine gelungene Tour.

Yannick & Julia.

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