Reifen für die Dicke

Die meisten R1200GS werden ja nicht wirklich “Artgerecht” (sprich: auch mal abseits befestigter Wege) bewegt und tragen auch aus diesem Grund meist Strassenreifen. Für unsere Tour, die ja explizit über nicht-asphaltierte Wege geht ist so ein fast-slick natürlich nichts. Nach einigem hin und her, ob wir schon zu Hause wechseln sollen oder doch erst vor Ort in Portugal haben wir uns dafür entschieden mit den “richtigen” Reifen gleich los zu fahren. Also habe ich beim Jahres-Service auch noch gleich ein Paar Michelin Anakee Wild mit aufziehen lassen. Wie man sieht hat der Reifen richtig viel Negativ-Profil und sollte uns gut über Schotter und Feldwege bringen. Ich hoffe es ist nach 2500km Anreise auch noch genug davon übrig. Cedric hat sich auch für dieses Modell entschieden. Laut Testberichten sei dies ein sehr guter 50/50 Reifen (Strasse / Off-road) der auch eine gute Haltbarkeit mitbringt.
Mal sehen wie der Reifen nach der Anreise aussieht. Und natürlich wie lange er insgesamt durchhält. Aufgezogen wurde er bei Kilometerstand 44’416.

Den Service habe ich für die 1200er bei BMW Gottstein in Bad Säckingen machen lassen (da das Töff-Center Basel einfach zu teuer und unfreundlich wurde) und bin bis jetzt begeistert. Für Service (Öl- und Getriebeölwechsel), Reifenwechsel und Ersatz des Kugelkopfes am Telelever habe ich (inkl. Miet-Motorrad) gut 900,- € gelöhnt. Das ist zwar viel Geld, aber für die gebotene Leistung ein fairer Preis muss ich sagen.

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Elektronik für die Portugal-Tour

Wie schon mal erwähnt, wollen wir unsere Urlaubseindrücke möglichst gut festhalten und ja auch unterwegs schon das ein oder andere hier, da oder dort teilen.
Also muss ein bisschen Elektronik mit. Als Hobbyfotograf sollte noch was mit, was gute Bilder (und auch Videos) machen kann. Die Drohne, wurde ja extra so gekauft, dass sie einfach mit auf Reisen gehen, sie hat also ihren Platz sicher. Dem gegenüber steht der begrenzte Platz auf dem Motorrad, und möglichst leicht soll das Ganze sein dass es sich schöner fährt (und leichter aufhebt nach Umfallern).

Dach viel hin und her überlegen, habe ich nun mal folgende Liste an Gadgets, die mitkommen:

  • iPhone
    Das bedarf keiner Erklärung, aber es soll auch als Foto / Camcorder dienen. Die Bilder sind ok (bei genügend Licht), man kann sogar RAW Format schiessen und es ist eben immer dabei.
  • iPad
    Fürs bloggen oder auch Video-schnippeln von unterwegs soll das iPad dienen. Ich bin ehrlich gesagt nicht super glücklich (iOS Einschränkungen, wenig, nicht erweiterbarer Speicher) aber es gibt eben gerade keinen wirklich vernünftigen (mobilen) Mac den ich mich kaufen wollen würde, also muss das iPad (Modell Air 2) die Lücke stopfen. Außerdem lässt es sich per USB aufladen, was hoffentlich unterwegs einfacher zu bewerkstelligen ist.
  • Mavic Air
    die Drohne nebst ihrem Zubehör muss natürlich mit. Einen (China-) 12 Volt Lader für die Akkus habe ich auch besorgt und hoffe dass wir nicht ur 3x 15 min. Flugzeit haben werden, sondern auch beim Fahren nen Akku wieder voll bekommen können.
  • Spot Gen3
    Das ist ein Satelliten Tracker / SOS-System. Dazu kommt noch ein detaillierter Post.
  • Garmin GPSMap 64st Outdoor Navi
    Dieses Garmin Navi habe ich schon eine ganze weile, es kann mi OSM Karten betrieben werden, es gibt eine grosse Community im Netz dazu die Hilfestellung gibt und es ist sehr robust. Die Stromversorgung übernehmen entweder integrierte NiMh Akkus oder AA Lithium Batterien.
  • Das ganze Zubehör wie Zusatzakkus, Stativ, Tastatur (fürs iPad), Ladegeräte etc. nimmt auch nochmal eine grosse Menge Platz und vor allem Gewicht ein.
  • Alles in allem sind das X.Y Kg, die es zu verteilen gilt.
  • Ein wenig unsicher bin ich mir noch ob nicht doch eine dedizierte Kamera Sinn machen würde um a) bessere Bilder und Videos hin zu bekommen und b) auch weniger beschränkt mit dem Speicher zu sein. Denn iPhone und iPad sind voll wenn voll, und ein mobiles “Abladen” von Daten ist nicht möglich. Nicht auf die Packliste geschafft hat es der DJI iPhone Gimbal Osmo 2. Das Packmass ist viel zu gross, und da wir wenig zu Fuß unterwegs sein werden macht das Teil keinen Sinn.
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    ACT Portugal – Der “Plan” und die Route

    Jetzt habe ich hier schon öfter von der Vorfreude auf den diesjährigen Sommerurlaub berichtet, möchte aber noch ein bisschen mehr von der eigentlichen Tour, oder unserem Plan berichten.

    Einen Plan, soviel sei gesagt, gibt es nur sehr begrenzt: Wir wollen die ACT Portugal fahren. Dazu müssen wir nach Portugal und anschliessend wieder zurück.  Das ist eigentlich der ganze Plan. Wenn möglich machen wir noch einen Stop bei unserem Onkel in Bayonne auf dem Weg nach Süden.

    Wenn man im Bekanntenkreis von so einem Vorhaben spricht, dann ergibt es sich immer sehr häufig, dass man noch gute Tipps und “….musst Du unbedingt besuchen…..” Orte mitgeteilt bekommt, und so ist es mir auch ergangen. so haben wir jetzt noch “ein paar mehr ecken” in der geplanten Route. Alles in allem werden das bestimmt um die 4000 km für die wir uns 18-20 Tage eingeplant haben.

    Die Anreiseroute haben wir geplant um abschätzen zu können, ob es sich ausgeht.

    Anreise-ACT-2018 Anreise und ACT Portugal 2018 (Plan)

    Bei der Route durch Portugal fahren wir die letzte Version der Route wie publiziert, und dann schauen wir mal wann (und wie…) wir in Cacel Velha am Meer ankommen. Anschliessend wollen wir so gut es geht an der Küste zurück fahren, noch ein bisschen die Seele baumeln lassen und dann so schnell wie nötig wieder gen Heimat fahren. Und wenn wir nicht mehr können oder wollen, dann hoffen wir, dass sich eine Fähr-Route findet, die uns ne Hand voll Autobahn – Kilometer abnimmt und etwas weiter nach Nord-Osten bringt.

    Wir werden hier oft und ausführlich von unterwegs berichten….

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    Urlaubsvorbereitungen Teil 2

    Um unsere Motorräder für unsere geplante Tour etwas zu ertüchtigen, haben Cédric und ich keine Kosten und Mühen gescheut! Vermutlich brauchen wir die Hälfte der teuer erstandenen Teile nicht wirklich (die Tour ist ja durchaus für Amateure entworfen) aber wie mit so vielem, ist halt auch ein Stück ‘habenwollen’ dabei…

    An meiner treuen GS sind nun folgende Anbauteile hinzugekommen:

    • Sturzbügelerweiterung für die Verkleidungsteile (Danke an meine Family für das Geburtstagsgeschenk!)
    • Lampenschutzgitter (klappbar, um immer legal zu bleiben 😉
    • Ölkühlerschutz
    • Unterfahrschutz Edelstahl verstärkt und lang
    • Zusatzhalterungen für Flaschen, Treibstoffkanister und diverser Kleinteile an den Koffern

    vorher schon rangebaut habe ich:

    • Sturzbügel Motor
    • Abdichtung für Schwingengelenk
    • Schutz für Drosselklappenpotti und Benzinleitung
    • Lenkererhöhung
    • Pivot-Pegs Fussrasten
    • Werkzeugbox Touratech
    • Handprotektoren (die hätten eigentlich Serie sein sollen, waren aber nicht dran als ich sie kaufte…)
    • Der “breite Schnabel”

    Somit sollte dem Motorrad auch bei einem Umfaller nicht wirklich viel passieren. Vor allem sollte es unser Fortkommen nicht gefährden.

    Den Anbau des Ölkühlers sowie ein paar weitere Basteleien und ein paar Fotos hab ich im folgenden kurzen Video mal zusammengestellt:

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    Mondfinsternis

    Heute, am 28. Juli 2018 war astronomisch gesehen ein ganz besonderer Tag. Es gab eine aussergewöhnlich lange anhaltende Mondfinsternis. Auch den Mars konnte man gleichzeitig beobachten, er ist dem Mond quasi vorausgegangen. Das war für mich Grund genug mal wieder meine Kamera auszupacken und ein paar Schnappschüsse zu versuchen.

    War sehr schön, auch das Fotografieren bei dem Wetter hat viel Spaß gemacht.

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